Mit der Aufgabe beginnen, nicht mit der Kamera
Die wichtigste Frage lautet nicht „Was sollen wir drehen?“, sondern „Was soll nach dem Film anders sein?“. Soll eine Leistung verständlicher werden, Vertrauen entstehen, eine Bewerbung ausgelöst oder eine Veranstaltung besucht werden?
Zielgruppen konkret beschreiben
Für ein gutes Konzept werden Vorwissen, Fragen, Einwände und Nutzungssituation der wichtigsten Zuschauergruppen beschrieben. Ein Film auf einer Recruiting-Landingpage braucht einen anderen Einstieg als ein Film für eine interne Veranstaltung.
Eine Kernbotschaft priorisieren
Ein Video kann mehrere Aspekte zeigen, sollte aber eine zentrale Aussage tragen. Eine gute Kernbotschaft ist konkret, relevant und durch Menschen, Situationen, Produkte oder Ergebnisse belegbar.
Dramaturgie und Belege verbinden
Die Dramaturgie ordnet Aussagen, Szenen, O-Töne und Belege. Typisch sind ein klarer Einstieg, eine verständliche Ausgangslage, konkrete Beispiele und ein Schluss mit nächstem Schritt.
Varianten von Anfang an planen
Hauptfilm, Kurzfassung, Hochkant-Clips, Untertitel und Sprachfassungen sollten bereits im Konzept berücksichtigt werden. Das spart Nachdrehs und schützt wichtige Motive in allen Seitenverhältnissen.